Warum Bürgermeister?

Bei meinen vielen Terminen seit der offiziellen Nominierung als Bürgermeisterkandidat für Lüdinghausen und Seppenrade im Januar bin ich oft gefragt worden? Warum möchten Sie eigentlich Bürgermeister werden?

Bei Veranstaltungen und in größeren Runden gibt es dann oft nicht wirklich die Gelegenheit, das ausführlich zu besprechen. Mein Blog ist aber glaube ich ein ganz guter Platz, das zu tun.

Warum möchte ich Bürgermeister werden?

  • Weil ich gemeinsam mit Verwaltung, Politik und den Bürgerinnen und Bürgern in Lüdinghausen und Seppenrade dafür sorgen will, dass unsere Stadt erfolgreich, liebenswert und schön bleibt.
  • Weil ich viele Ideen für eine positive Entwicklung von Lüdinghausen und Seppenrade habe und politische Erfahrung auch schon außerhalb von Lüdinghausen sammeln konnte, die ich jetzt gut einbringen kann. Mein Stärke ist der unvoreingenommene Blick auf die Fragen, die uns hier vor Ort beschäftigen.
  • Weil ich mit meinen politischen Erfahrungen als Fraktionsvorsitzender, CDU-Kreisvorsitzender und Parteivorsitzender seit meinem 15. Lebensjahr Kommunalpolitik mitgestalte und weiß, wie Politik funktioniert und wie man erfolgreich Kommunalpolitik im Bürgersinne macht.
  • Weil ich durch meinen beruflichen Hintergrund und meine Qualifikation für Führungs- und Leitungsaufgaben im höheren Dienst der Polizei und damit verbundene Kompetenzen in Krisenmanagement und Krisenkommunikation das nötige Rüstzeug für die Leitung der Verwaltung und die Bewältigung der Aufgaben eines Bürgermeisters mitbringe.

Wie genau möchte ich das umsetzen?

Lüdinghausen gemeinsam voranbringen: Mir war es schon immer wichtig, ein hohes Maß an Bürgerbeteiligung herzustellen. In meiner Zeit als Fraktionsvorsitzender in Lippstadt habe ich nach der Kommunalwahl 2014 dazu überparteilich mit allen im Rat vertretenen Fraktionen eine Bürgerbeteiligungskommission gegründet, die sich sehr konkret mit der Frage beschäftigt hat „Wie binden wir die Bürgerschaft in politische Entscheidungen besser ein?“ und „Wie stellen wir eine gute Information über die Arbeit von Politik und Verwaltung sicher?“. Bis zu meinem Umzug nach Lüdinghausen war ich Vorsitzender dieser Kommission. Die Ergebnisse lassen sich auch auf unsere Stadt übertragen: Ein Aspekt war zum Beispiel, dass es nicht oder nicht immer gelingt, die schon vielen Initiativen zur Beteiligung der Bürgerschaft so umzusetzen, wie das eigentlich wünschenswert ist. Die ersten Schritten können also einfach, aber wirksam sein.

Wenn man es ernst meint, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die Stadt zu entwickeln, braucht das auch Ideen. Ich könnte mir dazu ganz konkret Folgendes vorstellen:

  • Bürgermeister vor Ort: Der Bürgermeister arbeitet zwar im Rathaus, er sollte jedoch nicht nur darauf warten, dass er angerufen, angeschrieben und sonstwie kontaktiert wird. Ich stelle mir meine Tätigkeit als Bürgermeister so vor, dass ich regelmäßig nicht nur „Bürgermeister-vor-Ort“-Treffen mit Schülerinnen und Schülern, in Vereinen, Nachbarschaften oder Firmen durchführe, sondern zum Beispiel an Markttagen mit der Stadtgesellschaft ins Gespräch komme um zu erfahren, wo der Schuh drückt. Ein Bürgermeister kann natürlich nicht alles alleine und selber erledigen, aber das motivierte Team der Verwaltung hilft, wo es möglich ist.
  • Kontrovers diskutierte (Bau-) Vorhaben in der Stadt werden zuerst mit Verwaltung und Politik erörtert: Wenn die gewählten Stadtverordneten grundsätzlich einverstanden sind, finden Bürgerversammlungen statt und es wird über den Stand der Dinge berichtet, Hinweise und Kritik werden aufgenommen und in den Planungsprozess aufgenommen. Danach beginnt die Arbeit in der Verwaltung an der Umsetzung.
  • Rats- und Ausschusssitzungen werden im Internet übertragen: Wir lernen ja gerade Digitalisierung neu – ich glaube, dass so eine gute Möglichkeit geschaffen wird, auch nur punktuell am politischen Leben und der demokratischen Diskussion teilzuhaben.
  • Stichwort Digitalisierung: Ich bin ein großer Fan von Bürgerbeteiligung am städtischen Haushalt. Warum führen wir nicht internetbasierte Beteiligung dazu ein? Welche Ideen gibt es in Lüdinghausen und Seppenrade für Ausgaben, Sanierungen, Instandsetzungen usw.? Jeder soll seinen Teil zur Fortentwicklung unserer Stadt beitragen können.
  • Insgesamt arbeite ich an einer Digitalisierungsstrategie für unsere Stadt. Lüdinghausen soll Smart City werden: Mit kurzen Wegen zur Stadtverwaltung und Erledigung der meisten Angelegenheit von Zuhause aus. Sogar der Weg zur Kfz-Zulassungsstelle könnte uns künftig erspart bleiben, wenn wir das neue Auto aus dem Homeoffice zulassen. Dafür setze ich mich ein!

Bürgermeister kann man nicht alleine sein: Dafür braucht es Unterstützung in der Stadtgesellschaft, in der Politik und in der Verwaltung. Das kommt aber alles nicht angeflogen, sondern man muss sich dieses Vertrauen erarbeiten. Die zentrale Frage für viele ist doch: Wem können wir unsere Stadt anvertrauen? Ich biete Ihnen an, Teil meines Programms, meiner Politik und meiner Arbeit zu werden. Wie soll das gehen? Indem ich regelmäßig und transparent über meine vielen Kanäle (Facebook, Instagram, SnapChat, http://www.mertens2020.de, Podcasts, Lüdinghausen-Blog, örtliche Presse) informiere und die Möglichkeit gebe, über meine Ideen abzustimmen. Mein Wahlprogramm wird nicht im Elfenbeinturm erdacht: Die Ergebnisse unserer Bürgerbefragung „Wo drückt der Schuh“ fließen ein, genauso wie Ihre Ideen und Hinweise. Natürlich habe ich auch eigene Vorstellungen: Darüber sollten wir aber reden.

Zusammenarbeit in der Politik. Ich habe viele Jahre Erfahrung im politischen Diskurs. Gute Ideen reichen in der Kommunalpolitik aber nicht aus: Es braucht Mehrheiten. Die zum Wohle der Stadt zu finden ist eine der Aufgaben des Bürgermeisters.

Ich habe in meiner Zeit als CDU-Fraktionsvorsitzender in Lippstadt gemeinsam mit SPD, Grünen, FDP, unabhängiger Bürgergemeinschaft und auch anderen viele schwierige Entscheidungen im Konsens gelöst. Wichtig dabei ist, dass jede Partei und jede Fraktion hinter diesen Kompromissen steht. Das erfordert viel Fingerspitzengefühl und Berücksichtigung der Beweggründe Einzelner und auch der Parteien bei politischen Entscheidungen.

Rüstzeug als Bürgermeister. Bürgermeister ist kein Ausbildungsberuf. Ich bringe langjährige Arbeit in verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung als Kriminalhauptkommissar, ein Verwaltungs-Diplom sowie ein Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster-Hiltrup, was mich auf die Wahrnehmung von herausgehobenen Führung- und Leitungsaufgaben im höheren Dienst der Polizei sowie Krisenmanagement und Krisenkommunikation vorbereitet hat, mit. Und: Gesunden Menschenverstand und ein Herz für unsere Stadt 🙂
Aber gerade die Führung der Verwaltung macht sich nicht mit links: Das motivierte Team im Rathaus kann gemeinsam mit dem Bürgermeister viel bewegen und als bürgerorientierter Dienstleister ansprechbar sein. Dazu kommen noch die aus meiner Sicht wichtigsten Kompetenzen eines Bürgermeisters: Offenheit, Neugier, Begeisterung- und Motivationsfähigkeit. Machen Sie sich bei nächster Gelegenheit einfach selber ein Bild von mir und Sie werden vielleicht sagen: „Der kann’s“.

#Mertens2020 #Lüdinghausen #Seppenrade #Bürgermeister #Gemeinsam #NeueEnergie

2 Kommentare zu „Warum Bürgermeister?

  1. Es wäre sicherlich schön mal jemanden zu haben mit dem man sich über Sachen persönlich unterhalten könnte und der ein offenes Ohr hat und mal abseits der Regeln und Vorgaben denkt. Wir haben hier einiges zu bieten, das aber leider gerade im touristischen Umfang nur sehr schlecht umgesetzt wird. Ich habe das schon einmal versucht im Rathaus anzusprechen und wurde abgebügelt. Ihr Internetauftritt ist gut und zeigt offenheit, die Frage ist nur werden Sie dieses auch genauso umsetzen. Wenn ja wäre das sicherlich schon einmal ein positiver erster Schritt!

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